Bund fördert Neubrandenburgs Innenstadt

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Gute Nachrichten für Neubrandenburg: „Der Bund bewilligt erste Maßnahmen aus dem Förderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, das mit insgesamt 250 Millionen Euro ausgestattet wurde und Neubrandenburg ist dank schneller und solider Antragsstellung dabei und wird mit 744.000 Euro gefördert“ verkündet SPD-Bundestagsabgeordneter Erik von Malottki.

Die Kommunen waren im Sommer aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen. Das Programm soll den Innenstädten den Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtern. Der Bund unterstützt die Gemeinden, lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren zu entwickeln oder zu erhalten. Neubrandenburg ist eines von sieben geförderten Projekten in Mecklenburg-Vorpommern.

„Mit der Zusage des Bundes erhält Neubrandenburg die Möglichkeit, den Einzelhandel nachhaltig zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit das Stadtzentrum für die Menschen attraktiver zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen.“, so von Malottki.

In der Antragsstellung konnte Neubrandenburg auf bestehende Initiativen und Maßnahmen zurückgreifen und wird diese nun durch die Mittel des Bundes ausweiten. Insbesondere der Aufbau eines Leerstandsmanagement wird wichtige Impulse setzen zur Nachnutzung des Galeria Kaufhof-Gebäudes. Darüber hinaus dient die Förderung zur Einrichtung von attraktiven, nicht- kommerzialisierten Aufenthaltsbereichen in der Innenstadt.

„Es zahlt sich aus, dass Neubrandenburg schon länger an einer Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt arbeitet. Ich freue mich, dass wir nun mit Unterstützung des Bundes schauen können, welche innovativen Möglichkeiten es gibt, um den Leerstand im ehemaligen Galeria Kaufhof-Gebäude zu nutzen“ so von Malottki.

Innenstädte haben eine große Bedeutung für Menschen. Das ist durch die Folgen der Corona-Pandemie noch deutlicher geworden. Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie beschleunigt wurde. Filialisierung und Digitalisierung, der Onlinehandel und die Verdrängung sozialer Einrichtungen und von Wohnungen machen den Zentren zu schaffen.

„Innenstädte sollen Orte der Begegnung sein, der Bewegung und Kommunikation. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ unter die Arme greifen und sie gleichzeitig selbst entscheiden lassen wollen, wie sie dieser Vision näherkommen“, so der Abgeordnete von Malottki abschließend.

Finanziert durch Erik von Malottki, MdB